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Dienstag, 23. Februar 2016

Auf Shackletons Spuren Teil 2

 Fortsetzung von : Auf Shackletons Spuren Teil 1

Tag 6 – 17. Januar – Yalours Islands & Petermann Island 

08:00 – GPS Position: S 65°09.9` / W 064°06.1`

Wetter: 2° C, Wind von S, Beaufort 2

 

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Nachdem die Campierer am Morgen von ihrem Nachtlager auf Hovgard Island zurück sind und ihre kalten Glieder beim Duschen und Frühstücken aufwärmen konnten starten wir dieZodiacktour zu den Yalour Island`s.

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Die Yalour Island  ist eine Gruppe von Inseln und Felsen, auf der Südseite des Willhelm Archipels. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

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Warum wählen diese Pinguine für ihre Aufzucht so felsige, schwierig zu erreichende Stellen. Barbara weiss die Antwort. Diese Felsen sind zuerst schneefrei, das ernöglicht den Tieren früher mit dem Bebrüten der Eier zu beginnen.

Eselspinguin  Eselspinguine

 

Eselspinguine  Eselspinguine

Das nächste Ziel, die Petermann Island eine unbewohnte Insel. Sie liegt südlich des Palmer Archipels und am südlichen Ende des Lemaire – Kanals.

 

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 Eine argentinische Schutzhütte auf Petermans Island.

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Sie die braune Skua, ob sie auf eine Change für den Raub eines ungeschütztes Eis oder eines unvorsichtigen Kücken wartet.

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Tag 7 – 18. Januar – Neko Habour & Danco Island 

08:00 – GPS Position: S 64°50,6` / W 062°32.4`

Wetter: 8° C, ruhige See, kein Wind

Wir erreichen Neko Harbour in der Andvord Bucht an der Westküste der antarktischen Halbinsel. Die Küste besteht aus hohen steilen Gletscherfronten und schroffen Felwänden. Neko Harbour wurde 1898 vom Belgier Adrien de Gerlache entdeckt. Nur wenige hundert Meter von der steinigen Landestelle entfernt kalbt ein mächtiger Gletscher in die Bucht in der oft grosse Mengen Gletschereis treiben. Wenn das die Küste blockiert hat man für den Landgang Pech gehabt und wenn er kalbt wird es in Ufernähe gefährlich. Ein schöner Tag in Neko Harbour ist Antarktis - Genuss pour, das war bei uns definitiv so.

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Das sind sogenannte Pinguin – High ways, Wege auf denen sie sich zu ihren Nestern bewegen. Weil sie immer auf der gleichen Spur wackeln wird der Schnee abgeflacht und er wird für sie leichter zu begehen.

 

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Die folgenden Bilder benötigen keinen Komentar, es ist Natur pur!

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Neko Harbour

 

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In der Halbmond - Nacht kreuzen wir nach Norden durch die Gerlache -Strait, queren die Brainsfield - Strait  und erreichen die Whalers Bay auf Deception Island.

 

Tag 8 – 19. Januar – Deception Island Whalers Bay & Hannah Point Livingston Island 

08:00 – GPS Position: S 62°59.0` / W 060°33.7`

Wetter: 3° C, ruhige See, kein Wind

 

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Deception Island ist eine der südlichsten Südshetland Inseln. Die Insel wird durch die Spitze eines Vulkans gebildet. Der letzte Ausbruch fand im Jahr 1970 statt. Durch die im Südosten der Insel gelegene Meerenge, 400 m breit, Neptuns Blasbalg genannt können Schiffe in den vom Meer überfluteten Kratersee Port Forster gelangen. Die Wassertemperatur liegt wegen der vukanischen Aktivität bei ca. 10° C. Von 1910 bis 1931 befand sich in Whalers Bay die südlichte Trankocherei der Welt und wurde von der norwegischen Hector Whailing Company betrieben.

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Vor uns Deception Island…….

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und durch den Blasebalg Neptuns.

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Wie wurden die Kochöfen befeuert? Mit Knochen, Schlachtabfällen und Pinguinen.

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Deception Island

Betriebsgebäude und Wohnhäuser der Trankocherei.OLYMPUS DIGITAL CAMERA          

Deception Island

Ein Friedhof mit 45 Gräbern grösstenteils vom Vulkanausbruch verschüttet.

 

Deception Island

 

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Seeelefantenkuh

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Bei diesen unwirtlichen Bedingungen wachsen Flechten auf Basaltfelsen.

 

Deception Island Whalers Bay

 

 

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Es dampft und riecht schweflig. Das Wasser am Strand ist handwarm.

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Wahlknochen

 

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Wir verlassen die Vulkaninsel keruzen nordwärts und erreichen Hannah Point an der Südküste von Livingston Island, Süd Shettland und ist einen eisfreie Zone

 

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aufdringliche Skuas

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Hunderte von Pinguinen leben hier

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und Seeelefanten.

 

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Zwei junge sich balgende Seeelefanten.

Nach unsrem letzten Landausflug auf Hannah Point kreuzen wir östlich durch die Brainsflield Strait mit dem Ziel Südatlantik. Plötzlich, ich bin beim arbeiten am Ultrabook, höhre ich Whale….Whale…. Whale.

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Tag 9 – 20. Januar – Drake Passage

08:00 – GPS Position: S 61°05.6` / W 063°03.1`

Wetter: 4° C, Wind von W, Beaufort 4 

 

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Nach dem Abenessen arbeite ich in der Bar im Oberdeck an meinen Fotos. Es herrscht starker Seegang. Beim zurückgehen über die Treppen nach unten - mit der Vorgabe immer eine Hand am Schiff erwischt mich Poseidon kalt. Ich will den linken Fuss aufsetzen dabei bewegt sich die Ortelius schnell aufwärts. Ein starker Schmerz im linken Knöchel und schon liege ich seitlich auf dem Treppenzwischenboden, unter mir mein iPad und das Ultrabook. Ein Franzose erkundigt sich nach meinem Befinden. Ich zwinge mich zu einem O.K. und humple ins Zimmer zurück. Als Erstes Ultrabook einschalten - ich ahnte es, der  Bildschirm ist kaputt. Diese Nacht schlafe ich weniger gut.

 

Tag 10 – 21. Januar – Drake Passage 

08:00 – GPS Position: S 57°16.3` / W 064°25.9`

Wetter: 5° C, Wind von W, Beaufort 5

 

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Nachdem mir die Aerztin auf dem Schifff den Knöchel mit Stützband stabilisiert hat verbringen wir den Tag mit packen und Materialrückgabe, dazwischen gibt es intressante Vorträge.

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Tag 11 – 22. Januar – Ushuaia 

08:00 – GPS Position: S 54°48.6` / W 068°18.0`

 In der Nacht kreuzen wir mit verminderter Geschwindigkeit im Beaglekanal und erreichen am Morgen die Bucht von Ushuaia.

 

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Vor uns Ushuaia.

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Da wird es ziemlich eng.

 

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Harko der Offizier leitet das Anlegemanöver.

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Wir sind von der AntarktisTour zurück

 

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Nachdem wir unseren Camper im CG Rio Pico  wieder in Betrieb genommen haben und in der  Stadt wichtige Dinge erledigen, sehn wir sie ablegen unsere MS Ortelius. Sie wurde für uns während der 10 Tage auf dieser tollen Reise ein wenig zur Heimat. Da konnte sich der Touri jeweils in einen zivilisierten Bereich zurückziehen wenn ihm die Antarktis zu nahe kam.

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Viel Glück MS Ortelius für deine weiteren Horizonte. Auch wir haben neue Ziel im Norden.

Wir wünschen euch mit einer kleien Träne im linken Auge schöne Frühlingstage, während wir den Herbst in Menoza zur Weinprobe ansteuern.

 

Fredi & Jeannette

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